Südengland-Impressionen Teil 2

Jetzt kommen zunächst ein paar Bilder aus Penzance. Diese Hafenstadt ist schon deutlich größer und besser ausgestattet als Ilfracombe. Sie ist der ideale Ausgangspunkt für Unternehmungen im äußersten Westzipfel Englands. Die Seafront ist leider aber bei weitem nicht so attraktiv wie in Ilfracombe: ein großer Parkplatz, Hafenanlagen und Werften, ein im Umbau befindliches Seewasser-Schwimmbad und eine lange, schmucklose Promenade ohne Strand. Andererseits gibt es aber viele kleine und große Geschäfte, sehr gute Einkehrmöglichkeiten und urige Pubs. Hier hatten wir eine besonders schöne Unterkunft in einem ehemaligen Herrschaftshaus mit genialem Blick aufs Meer.

Nach unserer Tour nach St Michael’s Mount bei bestem Wetter hatten wir zunächst einen Regentag. Aber einen richtigen! An Spazierengehen war da nicht zu denken. Wir sind zu einer der ehemaligen Zinnminen gefahren und habe eine ausgiebige Besichtigungstour gemacht. Dann waren wir noch zum Einkaufen und haben auch ein wenig gefaulenzt. Gegen Abend wurde das Wetter endlich besser …

Am nächsten Morgen lachte wieder die Sonne und wir starteten zeitig zu einer größeren Fahrt entlang der Westküste. Unsere Stationen waren: Das Fischerdorf Mousehole, der prähistorische Steinkreis “The Merry Maidens”, das Freilufttheater “Minack Theatre”, das Küstenortchen Sennen Cove, von wo aus wir eine Wanderung nach Land’s End, der äußersten westlichen Spitze Englands unternahmen. Dann ging es an stillgelegten Zinnminen vorbei nach Cape Cornwall und wieder zurück nach Penzance.

Am folgenden Tag war das Wetter wieder ideal. Wir fuhren zur Lizard-Halbinsel, dem südlichsten Punkt Englands. Von Lizard Point machten wir eine lange Küstenwanderung nach Kynance Cove, einer felsigen Bucht, wo man in einem kleinen Pub sehr schön einkehren kann. Diese Tour zählte zu den Höhepunkten unserer Reise! In einem ständigen Auf und Ab boten sich immer neue, phantastische Ausblicke. Nach dieser Tour blieb uns gerade noch Zeit für einen Abstecher in das Fischerdörfchen Cadwith, wo wir ein köstliches Cornisches Eis genossen.

Und noch ein schöner Tag! Wir fuhren in das bekannte Küstenstädtchen St Ives. Wirklich sehenswert – ein stimmungsvoller Ort mit engen Gassen und vielen kleinen Geschäften, Galerien und Restaurants. Ein relativ großer Hafen und lange Sandstrände gehören auch dazu. Eine Besonderheit ist der alte Friedhof direkt über der Küste. Leider ist St Ives auch sehr touristisch. Gegen Mittag wurde es richtig voll und wir mussten uns schon ein wenig durch die Gassen zwängen. Wie das wohl in der Hauptsaison aussieht?

Irgendwann hatten wir genug und verließen St Ives. Wir fuhren in das Dörfchen Zennor, wanderten noch ein wenig auf dem Coast Path und kehrten in einem schönen Pub ein.

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