Eigentlich wollten Gerd (www.gerd-stauder.de) und ich gestern unsere Übungen in „experimenteller Fotografie“ fortsetzen. Dann hatte Gerd aber die Idee, zur Ludwigshafener Parkinsel zu fahren, um das derzeitige Niedrigwasser der Rheins zu dokumentieren. Ich war sofort mit dabei, denn dieses Thema ist bei uns gerade allgegenwärtig. Wir haben auch überlegt, experimentelle Aufnahmen und Niedrigwasser zu kombinieren. Mir wollte das aber nicht gelingen. Hans-Jürgen (hjsommer.eu) war diesmal auch wieder mit von der Partie.
Wir sind zunächst zur Nordspitze der Parkinsel gefahren, wo die Einfahrt zum Luitpoldhafen nur noch wenige Zentimeter tief ist. Da kommen nicht einmal mehr Sportboote durch. Entlang des Rheins ist eine große Sandbank sichtbar geworden, was zahlreichen Raben, Tauben und auch Reihern sehr gut zu gefallen scheint. Wegen der Aufbauarbeiten für das Ludwigshafener Filmfestival kamen wir allerdings nicht sehr weit, denn die Absperrungen für das Festival reichen bis ins Wasser. Wir sind dann zum Südende der Parkinsel gefahren, wo man den niedrigen Wasserstand hauptsächlich an den Wasserrändern an Hafenmauern und Böschungen erkennen kann, die jetzt meterhoch über dem derzeitigen Pegel liegen. Die Hauptrinne des Rheins ist aber offensichtlich noch schiffbar, denn wir konnten mehrere Schiffe beobachten, sogar einen recht großen (aber leeren) Schubverband, der gerade in den Kaiserwörth-Hafen einbog.
Es war eine interessante Tour, bei der hauptsächlich dokumentarische Bilder entstanden sind. Bei nächsten Mal soll aber wieder experimentiert werden!





















Schön dokumentiert…
Meine lange lichtstarke Festbrennweite war ein Fehler, das weiss ich jetzt 😉
Aber unsere Tour hat mir gefallen.
Deine Motivvielfalt ist wesentlich höher als meine. Ich habe zu viel experimentiert. Es war aber ein sehr interessante Tour die ich gerne noch mal wiederholen würde und zwar von der Pegeluhr aus bis hoch zur derzeitigen Absperrung. Am besten gefallen mit die Bilder 3, 7 und 12