Alba im Piemont

Unsere herbstliche Urlaubsreise führte uns nach Italien und dort zunächst in die Region Piemont – genauer gesagt in das Städtchen Alba in der Provinz Cuneo. Alba liegt inmitten des sanft-hügeligen Weinbaugebietes „Langhe“, in dem vor allem die weltbekannten Rotweine Barolo, Barbera und Dolcetto d’Alba angebaut werden.

Alba ist eine Kleinstadt mit ca. 31.000 Einwohnern und für diese Größe erstaunlich verkehrsreich und geschäftig, was wohl daran liegt, dass hier die Firma Ferrero ihren Hautsitz hat. In der fast kreisrunden mittelalterlichen Altstadt geht es aber eher beschaulich zu. Es gibt eine Vielzahl von Geschäften, die neben den kulinarischen Spezialitäten der Region vor allem Kleidung und Schmuck anbieten. Zu leicht erhöhten Preisen allerdings. Ein sehr reichhaltiges Gastronomieangebot ist ebenfalls vorhanden und es lohnt sich wirklich, in einem der typisch piemontesischen Restaurants die deftigen aber unglaublich schmackhaften Spezialitäten der Region zu genießen. Die bekannteste ist wohl der schwarze Trüffel, für den man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Die Altstadt ist überschaubar und lädt zum Erkunden ein. Sie bietet viele stimmungsvolle Gassen und Plätze sowie einige sehenswerte Kirchen und mittelalterliche Gebäude. Die Piazza Michele Ferrero am südlichen Rand der Altstadt hat es mir besonders angetan. Hier steht seit 2022 das gigantische „Monumento di Valerio Berruti“, an dem ich mich gar nicht satt sehen konnte. Es steht für die Kindheit als Sonnenaufgang des Lebens, für Licht, Hoffnung und die Identität der Menschen in den Langhe (-> Google). Die Finanzierung dieses sehr aufwändigen Denkmals wurde von der Firma Ferrero übernommen. Ansonsten ist Alba fotografisch nicht besonders ergiebig. Ich habe natürlich trotzdem fleißig fotografiert und versucht, die Stimmung ein wenig einzufangen.

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