Wir wollten natürlich auch die Umgebung von Alba erkunden, die hügelige Landschaft mit dem bezeichnenden Namen „Langa del Vino“. Mit ihren sanften Hügeln, die meist von einem mittelalterlichen Städtchen gekrönt sind, erinnert sie an die Toskana, hat aber beim genauen Hinsehen doch einen etwas anderen Charakter, besonders wenn man durch die recht geschäftigen und verkehrsreichen Täler fährt. In der Tourist-Information von Alba haben wir den Tipp für eine Rundfahrt mit vier Stationen bekommen, die man gemütlich an einem Tag machen kann:
Grinzane Cavour: Dieses Städtchen wurde nach dem bedeutenden italienischen Staatsmann und Unternehmer des 19. Jahrhunderts „Graf von Cavour“ benannt, der hier Bürgermeister war. Es wird von einer mächtigen, gut erhaltenen Burg überragt, die von einem vorbildlich angelegten Park umgeben ist, in dem auf zahlreichen Schautafeln Informationen über den Weinbau der Region vermittelt werden. Man kann die Burg besichtigen und allerhand über die regionale Geschichte und Traditionen erfahren. Natürlich kann man auch die in der Umgebung angebauten Weine erwerben, was wir uns nach einem Blick auf die Preisschilder allerdings verkniffen haben.
Serralunga d’Alba: Diese Station unserer Rundfahrt war nicht so ergiebig, da die riesige Burg auf dem Gipfel des Stadt-Hügels vormittags geschlossen ist. Schade, denn sie ist wirklich gewaltig und ich hätte gerne den Rundblick von einem ihrer Türme genossen. So sind wir lediglich ein wenig durch die mittelalterlichen Gassen spaziert und schon ging es weiter.
Barolo: Keine Frage – das war der Höhepunkt unserer Rundfahrt. Das Städtchen Barolo – Namensgeber des Weltberühmten Rotweins – hat uns restlos überzeugt. Wie auch das Mittagessen in einem der typisch piemontesischen Restaurants, nicht ganz günstig, aber super schmackhaft mit einem Hauch von Trüffel. Die Stadt selbst ist klein, aber vollgestopft mit Sehenswürdigkeiten und außerordentlich gepflegt. Einfach nur da sitzen und ganz entspannt genießen – was will man mehr?
La Morra: Hier findet man zur Abwechslung keine Burg auf dem höchsten Punkt des steilen Städtchens. Dafür aber einen riesigen freien Platz, der wie eine Bühne über der umgebenden Hügellandschaft liegt und einen einmaligen Rundblick gewährt. Das ist wirklich besonders und war für uns ein schöner Abschluss unserer kleinen Rundreise.
Und jetzt ein paar Eindrücke:






























