Kurzer Ausflug nach Saarburg

In der letzten Woche haben wir Freunde in Trier besucht und am Mittwoch einen gemeinsamen Ausflug nach Saarburg unternommen. Das Wetter wollte nicht so recht mitspielen, aber es hätte schlimmer kommen können. Die ersten Tropfen fielen erst im frühen Nachmittag, so dass ich noch ausreichend Zeit für ein paar Fotos hatte. Wir haben dann Zuflucht in einem der zahlreichen Restaurants gesucht und sehr gut gegessen, bevor es zurück nach Hause ging.

Saarburg ist zwar sehr überschaubar, bietet aber auf engem Raum einige Besonderheiten, die man anderenorts vergeblich sucht: Mitten durch die Altstadt fließt das Flüsschen Leuk unter einigen steinernen Bogenbrücken und filigranen Stahlbrücken hinduch. Zu beiden Seiten findet man sehenswerte mittelalterliche Gebäude mit kleinen Geschäften, Cafés und Restaurants. Am unteren Ende dieser malerischen Ecke, die „Klein Venedig“ genannt wird, stürzt die Leuk dann in einem gut 18  Meter hohen Wasserfall in die Tiefe. Unterhalb stehen hintereinander aufgereiht drei Mühlen mit ihren Mühlrädern – heute ein Museum. Es gibt in der Altstadt noch eine Reihe weiterer sehenswerter Gebäude, Gassen und Plätze, aber der Wasserfall ist der unbestrittene Star dieses Arrangements.

Was wäre Saarburg ohne eine Burg? Sie steht gleich oberhalb der Altstadt auf einem Felsen und war der eigentliche Keim dieser Siedlung. Der Weg zur Burg ist nicht gerade eben, aber er lohnt sich. Vor allem wegen der Aussicht auf das Saartal, die man am besten vom Burgturm aus genießt.

Bei dem trüben Wetter war es nicht so ideal mit dem Fotografieren. Ich habe es trotzdem versucht und die Bilder bei der anschließenden RAW-Entwicklung ein wenig mit der kontrastreichen und farbenfrohen Filmsimulation „Velvia“ aufgemotzt. Ein weiterer Besuch bei besserem Wetter lohnt sich aber auf jeden Fall.

 

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