Bienenfresser fotografieren – ganz schön schwierig!

In der Nähe von Gerolsheim gibt es eine Bienenfresser-Kolonie. Gemeinsam mit Gerd (www.gerd-stauder.de) war ich am Freitagmorgen da, um diese farbenfrohen Vögel fotografisch einzufangen. Als wir kurz nach acht ankamen, waren sozusagen alle Beobachtungsplätze schon besetzt. Trotzdem haben wir unser Glück versucht.

Mit meinen Ergebnissen bin ich nicht wirklich zufrieden. Woran lag es? Zum einen steht der Baum, in dem sich die Tierchen aufhielten, recht weit vom Beobachtungsplatz entfernt. Ich musste die mir maximal zur Verfügung stehende Brennweite von 840mm (@FF) daher voll ausreizen. Dazu brauche ich einen Telekonverter, der naturgemäß einiges an Kontrast kostet. Der Kontrastumfang der Szenerie war aber ohnehin schon sehr gering. Abgesehen von den weißen Blüten nur mittlere Tonwerte – bei den Vögeln und beim Hintergrund. Damit die Blüten nicht komplett überbelichtet werden, musste ich unterbelichten. Das alles zusammen führt zu dunklen, flauen und kontrastarmen Bildern. Da relativ hohe ISO-Werte nötig waren, konnte ich auch im Nachhinein nicht mehr allzuviel aufhellen oder die Kontraste verstärken.

Die Bedingungen sind also schwierig – zumindest habe ich es so empfunden. Was ich brauchte, wäre mehr Licht, einen geringeren Abstand und einen kontrastreicheren Hintergrund. Ich werde es demnächst auf jeden Fall noch einmal probieren. Jetzt weiß ich ja, was mich erwartet und kann mich besser darauf einstellen.

Ein Kommentar

  1. gerd46

    Ich wäre zufrieden wenn meine Bilder so aussehen würden! Es waren die ersten Bienenfresser die wir fotografiert haben, es ist auch eine Übungssache, bei mit kommt noch erschwerend hinzu das, meine Brennweite nicht über 400mm reichte. Deine Bilder sind sehr schön konzentriert. Mit gefallen sie, wenn ich diesen verpönten Ausdruck gebrauchen darf.

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