Gestern war nicht genug Zeit für einen ausgiebigen Fotospaziergang. Gerd (www.gerd-stauder.de) und ich sind daher zum ehemaligen Ludwigshafener Schlachthof gefahren, um einfach einmal durch die Valentin-Bauer-Siedlung zu spazieren und nach Motiven zu suchen. Aber dann hatte Gerd spontan die Idee, in die entgegengesetzte Richtung zur Baustelle der neuen Stadtstraße zu laufen. Eine gute Idee, kann ich nur sagen, denn auf diesem Weg brauchten wir gar nicht viel zu suchen, so viele Motive sind uns begegnet.
Zunächst mussten wir durch eine nicht sehr einladende Unterführung gehen, um zur Anne-Frank-Realschule zu gelangen. Zwischen dem Schulgelände und der Hochstraßen-Auffahrt beginnt schon die Baustelle. Hier gibt es einen schmalen Fußweg und zu unserer Überraschung kann man mitten zwischen Schutthalden und Bauzäunen über eine gewendelte Treppe zur Hochstraße Süd hinauf steigen. Der betreffende Straßenabschnitt ist – nach jahrelanger Sperrung – seit ein paar Tagen wieder für den Verkehr freigegeben. Das wissen anscheinend noch nicht so viele Autofahrer, so dass uns nur wenige Autos durchs Bild fuhren.
Von der Hochstraße aus hat man einen tollen Blick auf die Baustelle, das Bahnhofsgelände und den westlichen Teil der Stadt. Der Bau der neuen Stadtstraße, die in ein paar Jahren die Hochstraße Nord ersetzen soll, ist schon weiter fortgeschritten, als ich dachte. Die Hälfte der Bahnhofs-Überbrückung steht bereits. Jetzt kann ich mir den Verlauf dieser Straße schon recht genau vorstellen. Was für ein gigantisches Projekt!
Wir sind bis zum Pylon gegangen und haben dann kehrt gemacht. Zeit für eine Nachbesprechung im Café war auch noch. Es war eine wirklich interessante Tour, wobei zum großen Teil eher dokumentarische Bilder entstanden sind.


























Es war eine tolle und mal wieder außergewöhnliche Tour.
Sie dokumentiert die Ludwigshafener Besonderheiten auf den Punkt.
Besonders gefällt mir Bild 13 da bin ich blind vorbeigelaufen.