Römischer Steinbruch Kriemhildenstuhl – nicht so ergiebig

Als Gerd (www.gerd-stauder.de) und ich am Montagmorgen bei bestem Wetter zum römischen Steinbruch „Kriemhildenstuhl“ gestartet sind, hatten wir eigentlich ganz andere Bilder im Sinn. Unter anderem wollten wir im Wald und auf den Felsen nach Makromotiven suchen. Aber es kam ganz anders. Für unsere Makros war die Vegetation noch nicht weit genug fortgeschritten und die Suche nach anderen interessanten Motiven wurde vorzeitig durch das Eintreffen einer größeren Schulklasse unterbrochen. Innerhalb von kürzester Zeit waren die Felsterrassen mit Kindern geflutet und wir konnten aufhören. Wir haben dann noch eine kleine Runde zum Bismarckdenkmal gedreht, das aber sehr unspektakulär und wenig fotogen daherkommt. Nach insgesamt ca. zwei Stunden bin ich mit einer ausgesprochen mageren Ausbeute zurück gekommen und hatte zunächst gar nicht vor, sie online zu stellen.

Abgesehen davon war es aber ein schöner Waldspaziergang bei wunderbarem frühlingshaftem Wetter. Die anschließende „Nachbesprechung“ im Stammcafé gehörte natürlich auch dazu.

Der Kriemhildenstuhl liegt oberhalb von Bad Dürkheim und wurde ab 200 n.Ch. von der in Mainz stationierten 22. Römischen Legion betrieben (-> s. Wikipedia). An den behauenen Wänden lassen einige römische Inschriften und auch Felsbilder finden. Beim Aufspüren dieser z.T. recht kleinen Kunstwerke hilft eine ausführliche Erklärungstafel.

Für Naturfreunde ist interessant, dass schon jetzt in mehreren kleinen Tümpeln winzige Molche und Kaulquappen zu erkennen waren. Vielleicht lohnt es sich, im Frühling noch einmal hinzufahren.

Ein Kommentar

Antworte auf den Kommentar von Gerd Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert